erleichterung für die schmerzsensoren


kinesio-tapes, so die idee ihres japanischen erfinders kenzo kase, sollen helfen, indem sie die durchblutung der muskulatur steigern. die streifen, die aus fein gewebter baumwolle bestehen und mit einem dünnen film acrylkleber versehen sind, werden wie eine zweite haut an die muskeln geheftet. zudem sind die streifen atmungsaktiv und hochelastisch.

zwischen der epidermis und der dermis, also den ersten beiden hautschichten, befinden sich die schmerzsensoren. kase, der als chiropraktiker auf der suche nach einem weg war, wie man schmerzen ohne medikamente lindern könnte, kam auf die idee, die erste hautschicht einfach anzuheben. so soll das blut besser in die verletzte region fließen können. die ersten versuche mit seinen tapes machte kase an sumo-ringern. 1979 gilt als das geburtsjahr seiner kinesio-tapes.

 

blau, pink oder schwarz?

was hat es mit der farbe auf sich? die farben kamen nur durch eine anekdote ins spiel: kase habe mit hautfarbenen tapes begonnen. bis sich vor rund 20 jahren eine schülerin beschwerte und sagte, das sehe scheußlich aus, es mache sie krank. kase stieg daraufhin auf pink und blau um - bis sportler zu ihm kamen. "sie waren der meinung, dass schwarz viel stärker aussieht." balotelli steht auf türkis."

 

literaturhinweis

auszug: von cinthia briseño und dennis ballwieser, spiegel online gesundheit

 

jürgen pagel gilt als einer der pioniere in deutschland, was die anwendung des kinesio taping verfahrens nach kenzo case anbelangt. wenn auch viele andere bezeichnungen mittlerweile verbreitet sind. der name "kinesio taping" nach wie vor angebracht, verbirgt sich dahinter doch das wort "kinesis" - bewegung. und dafür sind diese tapes gedacht. sie sollen bewegung ermöglichen, lenken und ansteuern, schmerzfreiheit oder schmerzreduzierung bewirken - im gegensatz zu den bekannten meist weißen unelastischen tapes - welche je nach indikation durchaus ihre berechtigung haben.

 

deswegen gehören taping-verfahren in die hände eines fachmannes oder einer fachfrau. laienhaftes "verbinden" und "kleben" kann schnell das gegenteil bewirken und sollte aus mangelender investitionsbereitschaft in ein professionell angelegtes tape unterbleiben!

 

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