auszug aus meinem vortrag wtb/ trainer a+b-ausbildung, stuttgart 2013

"Das funktionelle Bewegungsmanagement (Functional Movement) hat sowohl im Athletik-Training, in der Prävention wie auch in der Therapie eine große Bedeutung. "

 

Schon Dr. h.c. Susanne Klein-Vogelbach schrieb in ihrer 1996 erschienenen letzten Auflage des Buches „Funktionelle Bewegungslehre":
"Wenn Leben Bewegung ist, gegünstigt die Förderung der Bewegung das Leben. Darum ist es unsere Aufgabe, Bewegung in Gang zu setzen. Natürliche Bewegung vollzieht sich automatisch. Willkürlich können Zielsetzung, Vorsatz und Planen der Bewegung sein. Um ein bewusstets Bewegungsziel zu erreichen, bedienen wir uns automatischer Bewegung." So darf Fr. Dr. h.c. Klein-Vogelbach als "Mutter" des Functional Movements, des Funktionellen Bewegungstrainings angesehen werden. Es ist keine amerikanische Erfindung. Bereits in den späten Siebzigern befasste sich die Schweizerin intensiv mit dieser Bewegungsform.

 

Laut Pagel ergeben sich für das "Funktionelle Training" folgende Grundsätze:

  • Keep it simple - Trainiere einfach
  • Train smart, not only hard - Trainiere nicht nur hart, sondern mit Verstand
  • Of every Age - in jedem Alter
  • All Gender - Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen
  • Every Day - Übe jeden Tag
  • Superiority - setze Schwerpunkte in jedem Training

Funktionelle Trainings zielen darauf ab, das Leistungsniveau anzuheben. Der Erhalt einer Fähigkeit allein reicht für einen  Erfolg nicht aus! Entscheidend ist, den Organismus zur Anpassung zu „bewegen", ihn zu fordern, Mechanismen der Superkompensation in allen fünf konditionellen Bereichen (Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Beweglichkeit) zu verbessern. Grundlage dafür ist Anhebung der sportlichen Leistungsfähigkeit, aber auch die Anforderungen des Alltags zu bewältigen. Dem Wort „Bewältigung" kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Nur allzu oft tendieren unsere Klienten dazu, Vermeidungsstrategien zu entwickeln - mit dem Ziel, Bewegungen zu vermeiden und dadurch negativ angepasste Bewegungsmuster um so mehr „einzuschleifen". Da unser Gehirn in erster Linie in Bewegungen „denkt" und nicht in Muskeln, kommt die emotinale Korrektur von Außen oftmals zu spät. Bewegungen haben sich eingeschliffen und es bedarf großen Aufwandes, um Korrekturen vornehmen zu können.

Funktionelles Training ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit in unserer heutigen Zeit, in der sich die Bewegung zunehmend einschränkt und an Sportler immer höhere Anforderungen gestellt werden. Die Methodik des funktionellen Bewegungsmanagements führt zwangsläufig zu einem Muskelzuwachs, ohne dass dieser aus ästhetischen Gründen angestrebt wird, sondern allein dazu dient, die Leistung zu verbessern.
Das Training roher Muskelkraft verspricht wenig erfolgreich zu ein. Vielmehr ist die funktionelle Kraft ein entscheidendes Kriterium."

Gewinner des Human Ressources Excellence Award 2014
BGM Konzerne

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Hans-Wolfgang Eckstein

Präsident des BPT e.V.
Fit mit Kult

Regelmäßiges Personal Training und Kleingruppen-Fitness-Training im Ballkult Ellental, 74321 Bietigheim-Bissingen

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