biokinematik

was ist biokinematik?

 

umfassende informationen zum thema biokinematik erhalten sie unter folgendem link: http://www.biokinematik.com.

 

Der Initiator der Biokinematik - Dr. med. Walter Packi - schreibt dazu (Zitat):

"Die Lehre der Biokinematik vereint wichtige Erkenntnisse aus der Medizin, der Mathematik und der Biologie. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie chronische Schmerzen entstehen und wie man sie behandeln kann. Sie erforscht Ursachen und entwickelt Methoden, die einen Körper, der seine natürliche Bewegungsfähigkeit verloren hat, wieder ins Gleichgewicht bringen.

Die Biokinematik gründet auf der Erkenntnis, dass chronische Schmerzen, wie z.B. bei Arthrose oder einem Bandscheibenvorfall durch krankhafte Veränderungen des Bewegungsapparats entstehen. Die Auslöser solcher Veränderungen können vielfältiger Natur sein. In der modernen Gesellschaft spielt der einseitige und bewegungsarme Lebensstil als Ursache eine große Rolle. Aber auch Verletzungen und Unfälle können chronische Schmerzen hervorrufen.

Durch die Erkenntnisse der Biokinematik ist es möglich geworden, chronische Schmerzen ganz ohne Operationen und Medikamente erfolgreich zu therapieren. In der Biokinematik werden verschiedene Techniken zur Behandlung des Bindegewebes und der Muskulatur angewendet. Ziel ist es, die Muskulatur wieder in ihren ursprünglichen, gesunden Zustand zu versetzen. Dadurch kann sich der Körper wieder in seinen natürlichen Bewegungsbahnen fortbewegen und die Schmerzen gehen zurück."

 

jürgen pagel - praeventfit. - ist lizensierter biokinematik trainer. folgende krankheitsbilder lassen sich mit der biokinematik behandeln:

 

  • arthrose
  • asthma bronchiale
  • bandscheibenvorfall
  • tennisellenbogen/ golferellenbogen
  • gebiss- und kieferschmerzen
  • knieschmerzen/ knieverletzungen
  • unspezifische rückenschmerzen/ lbp
  • schleudertrauma
  • knick-, senk- und spreizfuß
  • skoliose

wie erfolgt die therapie?

Walter Packi schreibt dazu (Zitat): "In der Schmerztherapie ist der erste Schritt das Erkennen und Zuordnen von Störungen. Dazu sind genaue anatomische Kenntnisse über den Muskelapparat des Körpers notwendig sowie die biokinematischen Grundlagen über die Funktionsweise der Muskulatur.

 

Zunächst wird der Funktionszustand der Muskulatur untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Beweglichkeit des Körpers geschenkt. Daran schließt sich der Tastbefund an. Dieser zielt darauf die pathologischen Spannungszustände der Muskulatur zu lokalisieren. Anschließend beginnt der Therapeut gezielt mit der Behandlung. Das Prinzip der Biokinematik basiert hierbei auf einer Reizsetzung von außen an der gestörten Struktur, auf die der Körper anschließend mit einer Spannungsregulierung reagiert. So wird die geometrische Ordnung der einzelnen Muskelfaser wiederhergestellt.

 

Die Reizsetzung findet am Bindegewebe des Muskels an dem Ort statt, an dem auch die Störung entstanden ist. Hier sind die Arbeitsmessfühler des Muskels lokalisiert. Sie können über einen überschwelligen Reiz eine Spannungsänderung initiieren, indem sie den momentanen Funktionszustand des Muskels messen und an das Gehirn weiterleiten. Man kann sich diese Arbeitsmessfühler wie das Thermostat einer Heizung vorstellen. Die Heizung steht in diesem Beispiel für das Gehirn. Wenn man an das Thermostat einen Eisbeutel hängt, wird es der Heizung signalisieren, dass es zu kalt sei. Die Heizung wird daraufhin von „nicht heizen“ auf „heizen“ umregulieren.

Praktisch gibt es verschiedene Möglichkeiten einen solchen Reiz zu setzen. Das kann durch eine Manipulation von außen, sozusagen auf „unnatürlichem“ Wege geschehen. Hierbei ist der Patient passiv während der Therapeut den Reiz setzt.

 

Die zweite Möglichkeit ist der „natürliche“ Weg, der über eine aktive Übung stattfindet.

Die Stimulation von außen kann gleichfalls über verschiedene Techniken stattfinden. Etabliert hat sich vor allem die manuelle Stimulation (Druckpunkt).

Ein solcher Druckpunkt dauert ca. eine halbe Minute. Durch einen gezielten Druck mit dem tastenden Finger wird über einen Schwellenprozess eine Spannungsregulierung des Muskels provoziert. In den meisten Fällen ist der Druckpunkt zunächst sehr schmerzhaft, lässt in der Schmerzintensität aber nach, sobald sich die Spannungsregulierung einstellt. Die Schwierigkeit für den Patienten liegt hierbei darin locker zu lassen, also die betreffende Muskulatur zu entspannen.

Durch definiertes assistiertes Training kann ein natürlicher Reiz gesetzt werden, der auf physiologischen Prozessen beruht.

 

Diese Technik kommt vor allen Dingen dann zum Einsatz, wenn sich die Störungen der Muskulatur in schwer zugänglichen Körperbereichen befinden. Zusätzlich bieten sie dem Patienten die Möglichkeit, sich aktiv an der Therapie zu beteiligen und nach entsprechender Unterweisung zum Experten für den eigenen Körper zu werden. Die einzelnen Übungen werden individuell auf die Problematik des Patienten angepasst. Die Reizschwelle der Muskulatur muss dabei überschritten werden um eine Veränderung im Muskel zu provozieren. Die Übungen sind daher für den Patienten sehr anstrengend.

 

 Bei einer erfolgreichen Therapie ist der Patient im Anschluss selbst imstande, seine Schmerzen einordnen und verstehen zu können. Durch die Techniken die er in der Biokinematik erlernt, kann er sich mit Übungen und Veränderungen seines Lebensstils selbst helfen. Ohne Operation und ohne Medikamente. Damit verlieren die Schmerzen ihren Schrecken."

Gewinner des Human Ressources Excellence Award 2014
BGM Konzerne

Kooperationspartner der mhplus

Partner der ERGO
Hans-Wolfgang Eckstein

Präsident des BPT e.V.
Fit mit Kult

Regelmäßiges Personal Training und Kleingruppen-Fitness-Training im Ballkult Ellental, 74321 Bietigheim-Bissingen

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Inhalt und Konzeption Jürgen Pagel 2017

Anrufen

E-Mail

Anfahrt